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Zwischenbericht 3. Quartal 2014

59Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern B Verkürzter Konzernzwischenabschluss 49 Konzernbilanz 50 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 51 Konzerngesamtergebnisrechnung 52 Konzerneigenkapitalveränderungs- rechnung 53 Konzernkapitalflussrechnung 55 Konzernanhang Der ­Allianz Konzern ist davon überzeugt, dass diese Kennziffer für Anleger nützlich und aussagekräftig ist, da sie das Verständnis hin- sichtlich der operativen Profitabilität erweitert und die Vergleich­ barkeit über die Zeit verbessert. Zum besseren Verständnis des laufenden Geschäfts schließt der ­Allianz Konzern grundsätzlich folgende nichtoperative Positionen aus: −− akquisitionsbedingte Aufwendungen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, weil diese Positionen aus Unter- nehmenszusammenschlüssen resultieren, −− Zinsaufwendungen für externe Fremdfinanzierung, da diese mit der Kapitalstruktur des ­Allianz Konzerns zusammen­hängen, −− Erträge aus vollkonsolidierten Private-Equity-Beteiligungen (netto), da es sich hierbei um Industriebeteiligungen handelt, die nicht zum operativen Kerngeschäft des ­Allianz Konzerns zählen, −− Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanz­ aktiva und Finanzpassiva (netto), da diese nicht die langfristige Ertragskraft des ­Allianz Konzerns widerspiegeln, −− realisierte Gewinne und Verluste (netto) sowie Wertminderun- gen auf Finanzanlagen (netto), da es weitgehend im Ermessen des­AllianzKonzernssteht,zuwelchemZeitpunktsolcheGewinne oder Verluste aus Verkäufen realisiert werden, und Wertminde- rungen stark von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten und von emittentenspezifischen Vorgängen abhängen, die der ­Allianz Konzern wenig oder überhaupt nicht beeinflussen kann und die im Zeitverlauf hohen Schwankungen unterliegen können, −− Einmaleffekt aus der Pensionsumbewertung. Die ­Allianz SE hat eine gesamtschuldnerische Haftung für einen Großteil der Pen- sionszusagenderdeutschenTochtergesellschaftenübernommen. Die in diesem Zusammenhang bei der ­Allianz SE anfallenden Aufwendungen werden von den Tochtergesellschaften erstattet und führen zu Dienstleistungserträgen bei der ­Allianz SE. Ab 1. Januar 2014 änderten die deutschen Tochtergesellschaften der ­Allianz SEdieAnwendungderdurchArt.67Absatz1Satz1EGHGB gegebenen Option, den Umstellungsaufwand aus der erstma­ ligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungs­gesetzes (­BilMoG) in 2010 über eine Zeitspanne von bis zu 15 Jahren zu verteilen, indem die verbleibenden Aufwendungen aufgrund der durch das ­BilMoG durchzuführenden Pensionsumbewertung vollständig im ersten Quartal 2014 verbucht wurden. Die daraus resultierenden einmaligen Aufwendungen bei den deutschen Tochtergesellschaften und der Einmalertrag bei der ­Allianz SE werden als nichtoperative Positionen gezeigt. Im Fall der Betei- ligung der Versicherungsnehmer im Lebens- und Krankenversi- cherungsgeschäft wird der Einmaleffekt im operativen Ergebnis ausgewiesen. Auf Ebene des ­Allianz Konzerns heben sich die Einmalaufwendungen und -erträge auf. Als einzige Auswirkung auf den ­Allianz Konzern ergibt sich durch die Beteiligung der Versicherungsnehmer ein positiver Effekt auf das Ergebnis vor ErtragsteuerninHöhevon117 Mio €fürdieZeitvom1. Januarbis 30. September 2014. Im Gegensatz zu dieser generellen Regel werden folgende Ausnahmen angewandt: −− In allen berichtspflichtigen Segmenten werden Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und Finanzpassiva (netto) als operatives Ergebnis behandelt, wenn diese Erträge im Zusammenhang mit operativen Geschäften ­stehen. −− Im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft sowie bei Unfall- versicherungsproduktenmitBeitragsrück­erstattungdesSchaden- undUnfallversicherungs­geschäftswerdenalleobenaufgeführten Positionen in das operative Ergebnis eingeschlossen, sofern die Versicherungsnehmer an den Ergebnissen beteiligt werden. Dies ist auch relevant, wenn die Versicherungsnehmer anSteuer­ erträgendes­AllianzKonzernsbeteiligtwerden.DieIFRSverlangen, dass in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung alle Steuer- erträge in der Zeile Ertragsteuern ausgewiesen werden, selbst wenn diese den Versicherungsnehmern zuzurechnen sind. In der Segmentberichterstattung werden die Steuererträge umge- gliedert und im operativen Ergebnis gezeigt, um die Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Steuererträgen korrekt darzu- stellen. Das operative Ergebnis ist kein Ersatz für das Ergebnis vor Ertrag­ steuern und den Periodenüberschuss gemäß IFRS, sondern sollte als ergänzende Information hierzu gesehen werden. Neueste organisatorische Änderungen Mit Beginn des Jahres 2014 hat der ­Allianz Konzern prospektiv bestimmte Gesellschaften vom berichtspflichtigen Segment Asset Management in die berichtspflichtigen Segmente German Speaking Countries, Western & Southern Europe und Growth Markets im Geschäftsbereich Leben/Kranken und in das berichtspflichtige Seg- ment Bankgeschäft umgegliedert.

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