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Zwischenbericht 3. Quartal 2014

A Konzernzwischenlagebericht 5 Überblick über den Geschäftsverlauf 12 Schaden- und Unfallversicherung 22 Lebens- und Krankenversicherung 28 Asset Management 32 Corporate und Sonstiges 35 Ausblick 38 Vermögenslage und Eigenkapital 45 Überleitungen 39Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern dendenzahlungen) in Höhe von 3,0 Mrd € zurückzuführen. Die Aus- gabe von zwei nachrangigen Anleihen im ersten und dritten Quartal in Höhe von 1,9 Mrd € wurde teilweise durch die vorgenommene Anpassung in Höhe von 1,4 Mrd €, die bereits die für das Jahr 2015 mögliche Ausübung von Kündigungsrechten widerspiegelt, ausgegli- chen. Höhere versicherungsmathematische Verluste aus der Bewer- tung unserer Pensionsverpflichtungen infolge niedrigerer Abzinsungs­ sätze wurden durch einen Anstieg der nichtrealisierten Gewinne aus Aktien und durch günstige Währungsänderungen aufgewogen. Die Mittelanforderung erhöhte sich um 1,4 MRD € auf 27,0 MRD €, vor allem aufgrund gestiegener Deckungsrückstellungen in unserem Lebens- und Kranken­versicherungsgeschäft. Insgesamt übertrafen unsere verfügbaren Eigenmittel die gesetzlichen Kapitalanforderun- gen um 22,8 MRD €. Bilanzsumme und gesamtes Fremdkapital Zum 30. September 2014 belief sich die Bilanzsumme auf 784,5 Mrd €; das Fremdkapital betrug 723,4 Mrd €. Im Vergleich zum Jahresende 2013 stiegen die Bilanzsumme um 73,4 Mrd € und das Fremdkapital um 65,2 MRD €. Im folgenden Abschnitt berichten wir in erster Linie über unsere Finanzanlagen bestehend aus Anleihen, Aktien, Grundbesitz und Barreserven, da diese die wesentlichen Entwicklungen unserer Ver- mögenswerte widerspiegeln. Struktur der Kapitalanlagen – portfolioübersicht Die folgende Portfolioübersicht zeigt die zu Anlagezwecken gehalte- nen Kapitalanlagen des ­Allianz Konzerns, die hauptsächlich durch unsere Versicherungsgeschäfte bestimmt werden.1 Portfoliostruktur Anlageportfolio zum 30.  September 2014: 597,3 Mrd € [zum 31. Dezember 2013: 536,8 Mrd €] in % Barreserve, andere liquide Mittel und Sonstige 2 [2] Anleihen 90 [90] Aktien 7 [7] Grundbesitz 2 [2] 1 Mit dem Geschäftsbericht für 2013 haben wir die Darstellung des Kapitalanlageportfolios in unserem Konzernlagebericht geändert. Dies gilt auch für unsere Konzernzwischenlageberichte. Wir berücksich- tigen nun auch die Kapitalanlagen der berichtspflichtigen Segmente Bankgeschäft und Asset Manage- ment, die in der bisherigen Darstellung ausgeklammert waren. Dies vereinfacht unserer Meinung nach den Vergleich mit den Zahlen im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss. Gegenüber dem Jahresende 2013 stieg unser Kapitalanlageportfolio um 60,4 MRD € auf 597,3 MRD € zum 30. September 2014. Dabei kam es zu keiner Veränderung der Portfoliostruktur. Unser Bruttoengagement in Aktien erhöhte sich um 4,1 Mrd € auf 39,7 Mrd €. Ursache für diesen Anstieg waren neue Investments. Zusätzlich trugen positive Entwicklungen an einigen wesentlichen Aktienmärkten in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 dazu bei. Obwohl der Anteil dieses Engagements unverändert 7 % unseres Kapi- talanlageportfolios ausmachte, sank unser „Equity Gearing“2 vor dem Hintergrund des gestiegenen Konzerneigenkapitals um einen Prozentpunkt auf 24 %. Unser Investitionsbestand in Immobilienanlagen erhöhte sich um 0,5 Mrd € auf 11,2 Mrd €. Zurückzuführen war dies auf neue Invest- ments. Unsere Barmittel und sonstigen Anlagen stiegen um 0,6 Mrd € auf 10,4 Mrd €. Unser diversifiziertes Engagement in festverzinslichen Wertpa- pieren erhöhte sich um 55,3 Mrd € auf 536,0 Mrd €; dabei blieb der Anteil an unserem Kapitalanlageportfolio bei 90 %. Der absolute Anstieg wurde von neuen Investments und höheren beizulegenden Zeitwerten infolge niedrigerer Zinssätze getrieben. Rentenportfolio Rentenportfolio zum 30.  September 2014: 536,0 Mrd € [zum 31. Dezember 2013: 480,7 Mrd €] in % Banken 6 [7] Staatsanleihen 38 [37] Pfandbriefe 20 [21] Industrieanleihen 26 [24] Übrige 10 [10] Die Aufteilung unseres gut diversifizierten Rentenportfolios blieb weitgehend unverändert, wobei die Anteile der Unternehmens- und Staatsanleihen leicht zunahmen und die Anteile von Pfandbriefen und Schuldverschreibungen aus dem Bankensektor geringfügig san- ken. Ungefähr 95 % unseres Rentenportfolios waren in Anleihen und Kredite mit einem „Investment Grade“-Rating investiert.3 2 Die Kennzahl „Equity Gearing“ setzt das dem Eigenkapitalgeber nach Überschussbeteiligung der Versi- cherungskunden und nach Absicherungsgeschäften zurechenbare Investitionsvolumen in Aktien ins Verhältnis zum Eigenkapital zuzüglich außerbilanzieller Reserven nach Goodwill. 3 Ohne Bestand aus eigenem Hypothekengeschäft mit Privatkunden in Deutschland. Für 2 % sind keine Ratings verfügbar.

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