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Zwischenbericht 3. Quartal 2014 - Vermögenslage und Eigenkapital

38 Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern Vermögenslage und Eigenkapital −− Das Eigenkapital stieg um 8,1 Mrd € auf einen neuen Höchststand von 58,2 MRD €. −− Die Solvabilitätsquote war mit 184 % stark.1, 2 Gesetzliche Kapitalanforderungen – Finanzkonglomerate-Solvabilität Der­AllianzKonzernisteinFinanzkonglomeratimSinnederEU-Finanz­ konglomeraterichtlinie und des entsprechenden, seit 2005 geltenden deutschen Gesetzes. Dieses Gesetz sieht vor, dass ein Finanzkonglo­ merat das zur Deckung der Solvabilitätsanforderungen verfügbare Kapital auf einer konsolidierten Basis berechnet. Dieses Kapital bezeichnen wir als „verfügbare Eigenmittel“. Finanzkonglomerate-Solvabilität1 MRD € 30.9.2014 50 40 30 20 10 30.6.201431.12.2013 49,8 27,0 184%2 46,5 25,6 182% 48,9 26,4 185% Solvabilitätsquote    Verfügbare Eigenmittel   Anforderung  1 AußerbilanzielleBewertungsreservenwerdenimRahmenderBerichterstattungandieAufsichtsbehörden nur auf Antrag als verfügbare Eigenmittel angesetzt. Die Allianz SE hat bisher keinen Antrag auf Aner- kennung gestellt. Ohne die außerbilanziellen Bewertungsreserven und angepasst um die mögliche Ausübung von Kündigungsrechten in Bezug auf Hybridkapital (nachrangige Anleihen) in Höhe von 1,4 MRD € im kommenden Jahr beliefe sich die Solvabilitätsquote zum 30. September 2014 auf 176 % (30. Juni 2014: 177 %; 31. Dezember 2013: 173 %). 2 Die Finanzkonglomerate Solvabilitätsquote zum 30. September 2014 wurde um die mögliche Ausübung von Kündigungsrechten in Bezug auf Hybridkapital (nachrangige Anleihen) in Höhe von 1,4 MRD € im kommenden Jahr angepasst. Ohne diese Anpassung beliefe sich die Solvabilitätsquote zum 30. Sep- tember 2014 auf 190 %. Unsere Finanzkonglomerate-Solvabilitätsquote verbesserte sich im Vergleich zum Ende 2013 leicht um drei Prozentpunkte auf 184 %.1,2 DieverfügbarenEigenmitteldesKonzerns,diezuSolvabilitätszwecken berücksichtigt werden dürfen, stiegen um 3,2 MRD € auf 49,8 MRD €, einschließlich außerbilanzieller Bewertungsreserven in Höhe von 2,2 (31. Dezember 2013: 2,3) MRD € und angepasst um die mögliche Aus- übung von Kündigungsrechten in Bezug auf Hybridkapital (nachran- gige Anleihen) im kommenden Jahr. Dieser Anstieg war vorwiegend auf unseren Periodenüberschuss (abzüglich voraussichtlicher Divi- Eigenkapital123 Eigenkapital Mio € 30.9.2014 70000 60000 50000 40000 30000 20000 10000 31.12.2013 30.6.2014 28869 16950 12380 58199 28869 14969 11141 54979 28869 14473 6742 50083 +16,2% +5,9%   Eingezahltes Kapital    Gewinnrücklagen (enthält Währungsänderungen)    Nichtrealisierte Gewinne und Verluste (netto) Zum 30. September 2014 erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem 31. Dezember 2013 um 8 115 MIO € bzw. 16,2 % auf 58 199 MIO €. Dabei nahmen die nichtrealisierten Gewinne um 5 638 MIO € zu. Dies war hauptsächlich auf einen Anstieg der beizulegenden Zeitwerte von festverzinslichen Wertpapieren zurückzuführen, der aus Rückgängen bei allen wesentlichen Staatsanleiherenditen – insbesondere in der Eurozone – resultierte. Außerdem trug der auf die Anteilseigner ent- fallende Periodenüberschuss von 5 002 MIO € zu der Erhöhung des Eigenkapitals bei. Die Währungsänderungen nahmen um 1 079 MIO € zu – hauptsächlich aufgrund der erheblichen Aufwertung des US- Dollar gegenüber dem Euro – und leisteten damit ebenfalls einen Beitrag zu diesem Anstieg. Diese Effekte wurden durch die Dividen- denausschüttung von 2 405 MIO € im Mai 2014 teilweise ausge­glichen. 1 Die Finanzkonglomerate-Solvabilitätsquote zum 30. September 2014 wurde um die mögliche Ausübung von Kündigungsrechten in Bezug auf Hybridkapital (nachrangige Anleihen) in Höhe von 1,4 MRD € im kommenden Jahr angepasst. Ohne diese Anpassung beliefe sich die Solvabilitätsquote zum 30. Septem- ber 2014 auf 190 %. 2 Außerbilanzielle Bewertungsreserven werden im Rahmen der Berichterstattung an die Aufsichtsbehörden nur auf Antrag als verfügbare Eigenmittel angesetzt. Die Allianz SE hat bisher keinen Antrag auf Anerken- nung gestellt. Ohne die außerbilanziellen Bewertungsreserven und angepasst um die mögliche Aus- übung von Kündigungsrechten in Bezug auf Hybridkapital (nachrangige Anleihen) in Höhe von 1,4 MRD € im kommenden Jahr beliefe sich die Solvabilitätsquote zum 30. September 2014 auf 176 % (30. Juni 2014: 177 %; 31. Dezember 2013: 173 %). 3 Die Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 2 890 MIO € zum 30. September 2014 (30. Juni 2014: 2 833 MIO €, 31. Dezember 2013: 2 765 MIO €) sind nicht berücksichtigt. Weitere Informationen hierzu finden sich unter Angabe 20 im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss. Die Gewinnrück­ lagen enthalten Währungsänderungen in Höhe von - 2 234 MIO € zum 30. September 2014 (30. Juni 2014: - 3 078 MIO €, 31. Dezember 2013: - 3 313 MIO €).

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