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Zwischenbericht 3. Quartal 2014

24 Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern Die Veränderung der Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge (netto) blieb mit 3 175 MIO € fast unverändert. Dabei wurde ein Anstieg in Deutschland, wo sich die Rückstellungen fürBeitragsrückerstattungenaufgrunddesgestiegenenKapitalanlage­ ergebnisses stärker veränderten, weitgehend dadurch ausgeglichen, dass die Deckungsrückstellungen wegen höherer Abläufe und nied- rigerer verdienter Beiträge (netto) weniger stark anstiegen. Die Aufwendungen für Finanzanlagen stiegen um 20 MIO € auf 219 MIO €. Dies war primär auf Provisionen für die Verwaltung von Finanzanlagen zurückzuführen. Dieser Anstieg ergab sich aufgrund des höheren Kapitalanlagebestands sowie Einmaleffekten im dritten Quartal 2014. Die Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen (netto) beliefen sich auf 1 488 MIO €, eine Zunahme um 166 MIO €. Hauptursache hier- für waren höhere Aufwendungen und die höhere Amortisation von aktivierten Abschlusskosten in den USA im Vergleich zum Vorjahr. Mitverantwortlich für die Zunahme waren aber auch höhere Verwal- tungskosten, in erster Linie bedingt durch die Zuordnung von Einhei- ten, welche vom Geschäftsbereich Asset Management übertragen wurden. Die Ergebnismarge (Reserven) sank von 66 auf 61 Basispunkte. Ohne die Auswirkungen der Zuordnung der früheren Einheiten von Asset Management war das operative Ergebnis nahezu unverändert. Wir verzeichneten zwar sowohl eine erhöhte Marge aus Kapitalanla- gen als auch höhere Zuschläge und Gebühren, doch höhere Aufwen- dungen und eine geringere technische Marge zehrten diesen positi- ven Effekt auf. Gründe für die Verbesserung unserer Marge aus Kapitalanlagen (das heißt des Nettoeffekts aus dem Kapitalanlage- ergebnis nach Absicherung von Wertschwankungen und Garantien sowie nach Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer) waren Gewinne aus der Durationsstrategie und eine Erholung des Wechselkursergebnisses in Deutschland. Auch der höhere Kapitalan- lagebestand in den USA trug zu dieser Entwicklung bei. Die Zunahme der Zuschläge und Gebühren war primär auf Umsatzsteigerungen in Deutschland und der Region Asien-Pazifik zurückzuführen. Der Hauptgrund für unsere höheren Aufwendungen war der Anstieg der Abschlusskosten bedingt durch das Volumenwachstum. Vergleich der ersten neun Monate 2014 und 2013 Das operative Ergebnis stieg um 362 MIO € auf 2 655 MIO €. Zurückzu- führenwardiesvorallemaufdasverbesserteoperativeKapitalanlage­ ergebnis, das durch höhere Nettoverluste aus Wechselkurseffekten und Finanzderivaten im zweiten und dritten Quartal 2013 belastet wurde. Die Zuordnung bestimmter Einheiten – die vormals zum Geschäftsbereich Asset Management gehörten – zum Geschäfts­ bereich Lebens- und Krankenversicherung trug 85 MIO € zum Anstieg bei. Periodenüberschuss Vergleich der dritten Quartale 2014 und 2013 Im dritten Quartal 2014 sank unser Periodenüberschuss um 32 MIO € auf 530 MIO €. Hauptursache hierfür waren höhere nichtoperative Aufwendungen aufgrund der Risikokapitalabsicherung in den USA und in geringerem Ausmaß höhere Steuern, die den Anstieg des ope- rativen Ergebnisses mehr als aufzehrten. Der effektive Steuersatz belief sich auf 31,6 % (Q3 2013: 29,3 %). Vergleich der ersten neun Monate 2014 und 2013 Das starke operative Ergebnis im ersten Halbjahr war der Haupt- grund für den Anstieg um 227 MIO € auf 1 891 MIO € in den ersten neun Monaten 2014. Der effektive Steuersatz belief sich auf 29,9 % (9M 2013: 29,8 %).

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