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Zwischenbericht 3. Quartal 2014

A Konzernzwischenlagebericht 5 Überblick über den Geschäftsverlauf 12 Schaden- und Unfallversicherung 22 Lebens- und Krankenversicherung 28 Asset Management 32 Corporate und Sonstiges 35 Ausblick 38 Vermögenslage und Eigenkapital 45 Überleitungen 23Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern Die Beitragseinnahmen in der Region Asien-Pazifik beliefen sich auf 1 575 MIO €, ein Anstieg um 34,5 %. Zu verdanken war diese Ent- wicklung vor allem Taiwan – durch das Wachstum bei fondsgebun- denen Produkten mit Einmalprämie – und Südkorea, wo wir einen höheren Absatz anlageorientierter Produkte mit Einmalprämie via Bankassurance verzeichneten. Die Beitragseinnahmen in der Region Mittel- und Osteuropa stie- gen um 9,2 % auf 204 MIO €. Diese Zunahme ergab sich größtenteils durch die Geschäftsentwicklung in Polen mit dem Absatz fonds­ gebundenerProdukteviaBankassuranceund,ingeringeremUmfang, in Ungarn, hauptsächlich durch eine Vertriebskampagne für fonds- gebundene Produkte mit Einmalprämie. Durch dieses Wachstum wurde der Rückgang der Beitragseinnahmen in Russland, infolge der Kündigung einer Bankassurance-Kooperation, mehr als ausge­glichen. In der Schweiz beliefen sich die Beitragseinnahmen auf insge- samt 201 MIO €. Dabei war der Anstieg um 7,3 % in erster Linie auf Ein- malprämien in unserem Gruppenlebensversicherungsgeschäft sowie in geringerem Umfang im Einzellebensversicherungsgeschäft zurückzuführen. Die Beitragseinnahmen in unserem Lebensversicherungsge- schäft in Deutschland legten um 4,0 % auf 4 292 MIO € zu. Ausschlagge- bend für dieses Plus war vor allem ein Zuwachs im Geschäft mit Sparprodukten mit Einmalprämie, während das Niveau laufender Beiträge relativ unverändert blieb. Insbesondere das im zweiten Quartal 2013 eingeführte Produkt „Perspektive“ – das niedrigere Garantien im Gegenzug für die Partizipation an höheren erwarteten Renditen für die Kunden mit der gleichzeitigen Senkung der Kapital­ anforderungen zugunsten der Aktionäre auszeichnet – trug den größten Anteil zum Prämienwachstum bei. Die Beitragseinnahmen in unserem deutschen Krankenversicherungsgeschäft sanken auf- grund eines niedrigeren Beitrags aus dem Geschäft mit Vollversiche- rungen um 1,9 % auf 816 MIO €. Die Beitragseinnahmen in Frankreich legten um 1,4 % auf 1 975 MIO € zu. Zu diesem Wachstum trug die gesamte Produktpalette bei. Eine Ausnahme bildete lediglich das Einzellebensversicherungs- geschäft, bei dem wir deutlich selektiver vorgingen. DieBeitragseinnahmeninSpanien sankenum3,9 %auf188 MIO €. Dies ergab sich vor allem durch unseren Fokus auf ein selektiveres Wachstum. Insgesamt erreichten wir eine Verschiebung des Beitrags- mix zugunsten profitablerer Absicherungsprodukte. Zum Teil kom- pensiert wurde das Minus durch ein verbessertes Geschäft im Bank- assurance-Vertrieb. Die Beitragseinnahmen in den Benelux-Staaten1 verringerten sich auf 368 MIO €, ein Rückgang um 13,0 %. Dies war vor allem auf den rückläufigen Absatz von anlageorientierten Produkten in Luxemburg via Bankassurance zurückzuführen. 1 Belgien, Luxemburg und die Niederlande werden als die gemeinsame Berichtsregion Benelux dargestellt. Sämtliche Vorperioden sind entsprechend dargestellt. Vergleich der ersten neun Monate 2014 und 2013 Die gesamten Beitragseinnahmen waren 20,0 % höher als in den ers- ten neun Monaten 2013 und beliefen sich auf 49 977 MIO €. Dies ent- spricht intern gerechnet einem Plus von 20,5 %, das vor allem auf den starken Absatz von indexgebundenen Rentenprodukten mit Einmal- prämie in den USA und, in geringerem Umfang, auf eine Zunahme des Geschäfts mit Sparprodukten in Italien und Deutschland zurück- zuführen war. Operatives Ergebnis Vergleich der dritten Quartale 2014 und 2013 Das operative Ergebnis stieg leicht um 22 MIO € auf 790 MIO €. Diese Verbesserungberuhtedarauf,dassbestimmteEinheiten,dievormals zum Geschäftsbereich Asset Management gehörten, nun dem Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung zugeordnet sind. Unser operatives Ergebnis blieb nahezu unverändert, da das verbesserte operative Kapitalanlageergebnis durch die entsprechen- de Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer und die höhe- ren Abschlussaufwendungen größtenteils aufgezehrt wurde. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge (bereinigt um Zinsauf- wendungen) erhöhten sich um 121 MIO € auf 4 233 MIO €. Infolge des gestiegenen Anlagebestands verzeichneten wir höhere Zinserträge aus festverzinslichen Wertpapieren. Die operativen Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerte- ten Finanzaktiva und -passiva (netto) verbesserten sich um 330 MIO € auf einen Verlust von 207 MIO €. Die Hauptursache dafür war ein höherer Nettoverlust aus Wechselkurseffekten und Finanzderivaten im dritten Quartal 2013. Diese Derivate setzen wir sowohl zur Steue- rung der Duration und von anderen zinsbezogenen Anlagen als auch zum Schutz vor Aktienkurs- und Wechselkursschwankungen ein. Die operativen realisierten Gewinne und Verluste (netto) stiegen um 205 MIO € auf 746 MIO €. Dies war primär auf höhere realisierte Gewinne aus Aktienanlagen und aus festverzinslichen Wertpapieren im Vergleich zum dritten Quartal 2013 zurückzuführen. Die operativen Wertminderungen auf Finanzanlagen (netto) stiegen um 77 MIO € auf 102 MIO €. Zuzuschreiben war dies höheren Wertminderungen auf Aktienanlagen. Die Provisions- und Dienstleistungserträge erhöhten sich um 96 MIO € auf 263 MIO €, was hauptsächlich auf Einnahmen von Einhei- ten zurückzuführen war, die von dem Geschäftsbereich Asset Management übertragen wurden. Die Schadenaufwendungen (netto) nahmen um 361 MIO € auf 5 004 MIO € zu. Hauptursache waren höhere Aufwendungen für Abläu- fe in Deutschland.

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