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Zwischenbericht 3. Quartal 2014

14 Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern Unser versicherungstechnisches Ergebnis stieg um 150 MIO € auf 650 MIO €, was der Verbesserung unserer auf das Schadenjahr bezo- genen Schadenquote zu verdanken ist, weil die Schäden aus Natur- katastrophen erheblich geringer ausfielen. Dieses Ergebnis wurde teilweise kompensiert durch stärkere Auswirkungen von Großschä- den und ein weniger günstiges Abwicklungsergebnis als im dritten Quartal 2013. Die Combined Ratio verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 93,5 %. Versicherungstechnisches Ergebnis Mio € 1.7. – 30.9. 1.1. – 30.9. 2014 2013 2014 2013 Verdiente Beiträge (netto) 11 180 10 768 32 291 31 459 Auf das Schadenjahr bezogene Schadenaufwendungen - 7 656 - 7 703 - 22 088 - 22 246 Auflösungen von Schadenrück­stellungen aus den vergan­genen Jahren (Abwicklungsergebnis) 290 470 909 1 216 Schadenaufwendungen (netto) - 7 366 - 7 234 - 21 179 - 21 030 Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen (netto) ohne Einmaleffekt aus der Pensionsumbewertung - 3 089 - 2 976 - 9 037 - 8 861 Veränderungen der Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge (netto) (ohne Aufwendungen für Beitragsrückerstattungen)1 - 74 - 58 - 204 - 170 Versicherungstechnisches Ergebnis 650 501 1 871 1 397 1 Enthält den versicherungstechnischen Anteil (Deckungsrückstellungen für Versicherungsverträge und übrige versicherungstechnische Rückstellungen) der „Veränderungen der Rückstellungen für Versiche- rungs- und Investmentverträge (netto)“. Weitere Informationen finden Sie unter Angabe 29 im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss. Unsere auf das Schadenjahr bezogene Schadenquote belief sich auf 68,5 % und lag damit um 3,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vor- jahresquartals. Dies war in erster Linie auf den Rückgang der Schäden durch Naturkatastrophen von 464 MIO € auf 7 MIO € zurückzu­führen, was einem Rückgang um 4,2 Prozentpunkte auf 0,1 % entspricht. Lässt man Naturkatastrophen unberücksichtigt, so stieg die auf das Schadenjahr bezogene Schadenquote gegenüber dem dritten Quartal 2013 um 1,2 Prozentpunkte auf 68,4 %. Grund dafür waren ­vorrangig höhere Verluste durch Großschäden sowie die negative Entwicklung in Brasilien und Italien. Dadurch wurde die positive ­Entwicklung der Basisschäden in Deutschland und Frankreich aus- geglichen. Folgende Einheiten trugen positiv zur Entwicklung der auf das Scha- denjahr bezogenen Schadenquote bei: Deutschland:  3,0 Prozentpunkte. Dies war vor allem der im Ver- gleich zum entsprechenden Vorjahresquartal geringeren Belastung durch Naturkatastrophen zu verdanken. Damals hatten die Sturm- tiefs„Andreas“und„Ernst/Franz“fürerheblicheBelastungengesorgt. Die Verbesserung wurde zudem gestützt durch eine niedrigere Basis- schadenquote und eine günstige Preisentwicklung – insbesondere in unserem Kraftfahrzeugversicherungsgeschäft mit Privatkunden und unserem Nicht-Kraftfahrzeugversicherungsgeschäft mit Firmen- kunden. Rückversicherung:  1,3 Prozentpunkte. Die Verbesserung ergab sich aus geringeren Schäden aus Naturkatastrophen. Frankreich:  0,5 Prozentpunkte. Dieses Ergebnis war der Verbes- serung der Basisschadenquote zu verdanken, die vor allem durch eine niedrige Schadenhäufigkeit im Kraftfahrzeug- und Sachver­ sicherungsgeschäft unterstützt wurde. Folgende Einheiten trugen negativ zur Entwicklung der auf das Scha- denjahr bezogenen Schadenquote bei: Lateinamerika:  0,5 Prozentpunkte. Die negativen Auswirkungen waren vorrangig auf unser Kranken- und Kraftfahrzeugversiche- rungsgeschäft in Brasilien zurückzuführen. Italien:  0,4 Prozentpunkte. Der Anstieg der auf das Schadenjahr bezogenen Schadenquote resultierte aus sinkenden Durch- schnittsprämien im Kraftfahrzeugversicherungsgeschäft vor dem Hintergrund eines weicher werdenden Marktes. Dies konnte auch nicht durch eine niedrige Gesamtschadenfrequenz und eine gerin- gere Basisschadenhöhe im Kraftfahrzeugversicherungsgeschäft kompensiert werden. Die Schadenquote ist jedoch nach wie vor auf einem sehr günstigen Level. Australien:  0,3 Prozentpunkte. Die Verschlechterung wurde durch einen negativen Trend bei der Basisschadenhöhe im Kraftfahr- zeug- und Sachversicherungsgeschäft getrieben. Unser Abwicklungsergebnis sank um 179 MIO € auf 290 MIO €. Daraus ergab sich eine Abwicklungsquote von 2,6 %. Reserveauflösungen bei den meisten OEs wurden durch Reservestärkungen in den USA redu- ziert, die das Abwicklungsergebnis mit 1,6 Prozentpunkten im dritten Quartal belasteten. Die Gesamtaufwendungen lagen im dritten Quartal 2014 bei 3 089 MIO €, verglichen mit 2 976 MIO € im selben Vorjahreszeitraum. Unsere Kostenquote war mit 27,6 % stabil, da die Verbesserung unseres laufenden Geschäfts (Run Rate) durch die Integrationskosten aus der Übernahme spezifischer Vertriebsaktivitäten von Unipol in Italien aufgehoben wurde.

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