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Zwischenbericht 3. Quartal 2014

105Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern B Verkürzter Konzernzwischenabschluss 49 Konzernbilanz 50 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 51 Konzerngesamtergebnisrechnung 52 Konzerneigenkapitalveränderungs- rechnung 53 Konzernkapitalflussrechnung 55 Konzernanhang Finanzaktiva aus fondsgebundenen Verträgen Für Finanzaktiva in Level 2 wird der Fair Value mit dem marktpreis­ orientierten oder dem kapitalwertorientierten Ansatz ermittelt. Beim kapitalwertorientierten Ansatz umfassen die wichtigsten beobacht- baren Inputfaktoren die üblicherweise am Markt beobachtbaren Zinskurven. Für Finanzaktiva in Level 3 wird der Fair Value meistens auf der Grundlage des von Drittanbietern gelieferten Net Asset Val­ues ermittelt. FinanzpassivaausfondsgebundenenVerträgenwerdenaufBasis der entsprechenden Finanzaktiva bewertet. Derivative Finanzinstrumente und feste Verpflichtungen enthalten in Übrige Aktiva DerFairValuevonDerivatenwirdhauptsächlichmitdemkapitalwert­ orientierten Ansatz unter Verwendung von Barwertmethoden ermit- telt. Die üblicherweise am Markt beobachtbaren Zinskurven stellen die wichtigsten Inputfaktoren des Verfahrens dar. Diese Derivate werden vor­wiegend zu Absicherungszwecken gehalten. Bestimmte Derivate werden über Bloomberg-Funktionen wie das Black-Scholes Option Pricing oder das Swap-Manager-Tool bewertet. Handelspassiva – Derivate Für Handelspassiva in Level 2 wird der Fair Value vorwiegend mit dem kapitalwertorientierten Ansatz ermittelt. Beim kapitalwertori- entierten Ansatz werden vorwiegend Discounted-Cashflow-Modelle sowie das Black-Scholes-Merton-Modell als Bewertungsmethoden angewandt.Volatilitäten,dieüblicherweiseamMarktbeobachtbaren Zinskurven und am Markt beobachtbare Credit Spreads stellen die wichtigsten beobachtbaren Inputparameter dar. Für Handelspassiva in Level 3 wird der Fair Value vorwiegend mit dem kapitalwertorien- tierten Ansatz unter Verwendung deterministischer Discounted- Cashflow-Modelle bestimmt. Ein erheblicher Anteil derivativer Ver- bindlichkeitenbestehtausDerivaten,dieinbestimmtenRenten-und Lebensversicherungsverträgeneingebettetsind.Zudenwesentlichen, nicht-beobachtbaren Inputparametern zählen hier Sterblichkeits­ raten und Stornoraten. Handelspassiva – sonstige Handelspassiva Der Fair Value wird vorwiegend auf der Basis des kapitalwertorien- tierten Ansatzes unter Verwendung von Barwertmethoden ermittelt. Zu den wichtigsten Inputfaktoren zählen Swapkurven, Aktienkurse und Dividendenschätzungen. Derivative Finanzinstrumente und feste Verpflichtungen, enthalten in Andere Verbindlichkeiten Für Instrumente in Level 2 wird der Fair Value vorwiegend mit dem kapitalwertorientierten Ansatz ermittelt. Zu den wichtigsten Input- faktoren zählen üblicherweise am Markt beobachtbare Zinssätze und Zinskurven. Verbindlichkeiten für kündbare Eigenkapitalinstrumente Verbindlichkeiten für kündbare Eigenkapitalinstrumente müssen im Allgemeinen zum Rückzahlungsbetrag mit erfolgswirksamer Erfas- sung der Veränderungen verbucht werden. Für Verbindlichkeiten in Level2wirdderFairValuevorwiegendmitdemmarktpreisorientierten und dem kapitalwertorientierten Ansatz ermittelt. Signifikante Umgliederungen von zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumenten Im Allgemeinen werden Finanzaktiva und Finanzpassiva von Level 1 in Level 2 umgegliedert, wenn die Liquidität, die Handelsfrequenz und die Handelsaktivität nicht mehr länger auf einen aktiven Markt schließen lassen. Die umgekehrte Vorschrift gilt, wenn Instrumente von Level 2 in Level 1 umgegliedert werden. Signifikante Level-3-Portfolios – Beschreibung und Sensitivitätsanalyse Jederzeit veräußerbare Wertpapiere – Aktien Aktien innerhalb der jederzeit veräußerbaren Wertpapiere in Level 3 umfassen hauptsächlich Private-Equity-Fonds und alternative Investments des ­Allianz Konzerns. Diese werden gewöhnlich vom FondsmanageraufderBasisdesNetAssetValuesbewertet(5,1 MRD €). Die Net Asset Values werden anhand von wesentlichen, nicht öffent- lichenInformationenzudenjeweiligenPrivate-Equity-Gesellschaften ermittelt. Der ­Allianz Konzern hat nur beschränkt Einblick in die­ von Fondsmanagern spezifisch verwendeten Inputfaktoren, eine beschreibende Sensitivitätsanalyse kommt entsprechend hier nicht zur Anwendung. Der Asset Manager des Fonds bewertet üblicherweise die zugrunde liegenden einzelnen Gesellschaften in Übereinstim- mung mit den Richtlinien für Internationale Private-Equity- und Venture-Capital-Bewertungen (IPEV) mittels des Discounted-Cash- flow-Ansatzes (kapitalwertorientierter Ansatz) oder mittels Multiple- Verfahren(marktwertorientierterAnsatz).FürbestimmteWertpapiere wird das investierte Kapital als angemessene Näherungslösung für den Fair Value angesehen. Auch in diesem Fall ist eine Sensitivitäts- analyse nicht anwendbar. Jederzeit veräußerbare Wertpapiere – Industrieanleihen Der Fair Value von Industrieanleihen in Level 3 wird vorwiegend auf der Basis des kapitalwertorientierten Ansatzes ermittelt (4,1 MRD €). Wichtigster nicht-beobachtbarer Inputfaktor, der im Discounted- Cashflow-Ansatz zur Anwendung kommt, ist ein optionsadjustierter Spread der Benchmark-Anlage. Ein signifikanter, isolierter Rendite­ anstieg in der Benchmark-Anlage könnte in einem niedrigeren Fair Value resultieren, während ein signifikanter Renditerückgang in einem erhöhten Fair Value resultieren könnte. Eine Veränderung der wichtigsten nicht-beobachtbaren Inputfaktoren um 10 % hat jedoch generell nur eine unwesentliche Auswirkung auf den Fair Value.

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