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Zwischenbericht 3. Quartal 2014

8 Zwischenbericht für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2014    Allianz Konzern Die nichtoperativen Zinsaufwendungen für externe Fremdfinan- zierung stiegen leicht von 207 Mio € auf 212 Mio €. Der Wert im dritten Quartal 2013 war außergewöhnlich niedrig, da eine Anleihe im zwei- ten Quartal 2013 getilgt und eine neue Anleihe im vierten Quartal 2013 emittiert worden war. Die Umgliederung von Steuererträgen hatte zugunsten des ope- rativen Ergebnisses einen negativen Effekt in Höhe von 158 Mio € auf unsernichtoperativesErgebnis.Steuervorteile,diedenVersicherungs­ nehmern zuzurechnen sind, reduzieren den Steueraufwand. In der Segmentberichterstattung werden die Steuererträge umgegliedert und im operativen Ergebnis gezeigt, um die Beteiligung der Versiche- rungsnehmer an den Steuererträgen angemessen darzustellen.1 Vergleich der ersten neun Monate 2014 und 2013 Unser nichtoperatives Ergebnis sank um 256 Mio € auf einen Verlust von 485 Mio €. Zurückzuführen war dies insbesondere auf das niedri- gere nichtoperative Kapitalanlageergebnis – in dem sich die geringe- ren nichtoperativen realisierten Gewinne sowie die höheren negati- ven Effekte aus Absicherungsgeschäften in den ersten neun Monaten 2014 niederschlugen – und die Umgliederung von Steuererträgen im dritten Quartal 2014. Der Einmaleffekt aus der Pensionsumbewer- tung2 im ersten Quartal 2014 machte diesen Rückgang teilweise wett. Ertragsteuern Die Ertragsteuern sanken trotz des höheren Ergebnisses vor Ertrag- steuern um 114 Mio € auf 632 Mio €. Der effektive Steuersatz sank auf 27,2 % (Q3 2013: 32,8 %). Der niedrigere Steuersatz ist insbesondere auf die zuvor beschriebenen einmaligen Steuererträge für das aktuelle und für vorangegangene Jahre in Höhe von insgesamt 158 Mio € zurückzuführen, die vollständig den Versicherungsnehmern zuzu- rechnen sind. Insgesamt bleiben das operative Ergebnis und der auf Anteilseigner entfallende Periodenüberschuss davon unberührt. Die einmaligen Steuererträge resultieren aus einem zu unseren Gunsten ergangenen Gerichtsurteil im dritten Quartal 2014, das sich aus einem von ­Allianz Leben in Deutschland initiierten Verfahren ergab. Ohne diesen Effekt hätte der effektive Steuersatz etwa 32 % betragen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2014 gingen die Ertragsteuern um 74 Mio € auf 2 373 Mio € zurück, wobei sich der effektive Steuersatz insbesondere aufgrund von Einmaleffekten auf 31,0 % (9M 2013: 32,8 %) verbesserte. 1 Weitere Informationen finden sich im Abschnitt zu „Allgemeine Angaben zur Segmentberichterstattung“ unter Angabe 4 im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss. 2 Weitere Informationen zu dem Einmaleffekt aus der Pensionsumbewertung finden sich unter Angabe 4 im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss. Periodenüberschuss Vergleich der dritten Quartale 2014 und 2013 Der Periodenüberschuss stieg um 157 Mio € auf 1 687 Mio €, primär aufgrund unseres höheren operativen Ergebnisses sowie der niedri- geren nichtoperativen Wertminderungen. Der auf Anteilseigner ent- fallende Periodenüberschuss betrug 1 606 (Q3 2013: 1 445) Mio €, der auf Anteile anderer Gesellschafter entfallende Periodenüberschuss belief sich auf 81 (Q3 2013: 85) Mio €. Der größte Teil des auf andere Gesellschafter entfallenden Periodenüberschusses bezog sich auf Euler Hermes und PIMCO. Das Ergebnis je Aktie stieg von 3,19 € auf 3,54 € und das verwäs- serte Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 3,14 € auf 3,52 €. Weitere Infor- mationen zum Ergebnis je Aktie finden sich unter Angabe 39 im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss. Vergleich der ersten neun Monate 2014 und 2013 Der Periodenüberschuss stieg um 279 Mio € auf 5 285 Mio €, primär aufgrund unseres höheren operativen Ergebnisses. Der auf Anteils- eigner entfallende Periodenüberschuss betrug 5 002 (9M 2013: 4 740) Mio €, der auf Anteile anderer Gesellschafter entfallende Periodenüber- schuss belief sich auf 283 (9M 2013: 267) Mio €.

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